Stadtwerke Lippstadt Verwaltungsgebäude Eingang

Presse-Archiv 2008

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29.12.2008 - Jahresendrallye bei den Stadtwerken - Zählerstände ablesen, abrechnen, abgrenzen - Rechnungen werden ab 15. Januar verschickt

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt (SWL) erstellen in diesen Tagen für ihre 42.000 Kunden die Jahresendabrechnungen. Seit November sind externe Mitarbeiter unterwegs, um in allen 17 Lippstädter Ortsteilen und der Kernstadt die Zähler abzulesen. Nach Angaben von Mike Bomholt, dem Leiter der Verbrauchsabrechnung der SWL, befinden sich darunter ca. 16.000 Gas-, 20.000 Wasser- und 38.000 Stromzähler. Ab dem 15. Januar werden die Rechnungen verschickt. Die Zahlung selbst wird zwei Wochen später, am 1. Februar fällig. Damit diese Fristen eingehalten werden können, arbeiten die Stadtwerke nicht nur mit zusätzlichen Kräften, sondern stellen sich auch auf viele Überstunden ein. Vor allem das nachträgliche Kontrollieren der über 74.000 Zählerstände erfordert viel Geduld. Ein Blick hinter die Kulissen:

Wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke wieder 20 Studenten und andere Mitarbeiter akquiriert. Sie sorgen dafür, dass alle 42.000 Haushalte innerhalb weniger Wochen Besuch vom Ableser bekommen. Um den Jahreswechsel herum erfassen sie in allen 17 Lippstädter Ortsteilen sowie in der Kernstadt die Zählerstände. Die Daten geben die externen Mitarbeiter in so genannte PDAs, elektronische Datenerfassungsgeräte ein. Um als Helfer der Stadtwerke erkannt zu werden, tragen sie Ausweise bei sich, die sie als solche ausweisen.

Die Zählerstände werden anschließend von den Mitarbeitern der Verbrauchsabrechnung der Stadtwerke Lippstadt in den PC eingelesen und ausgewertet. Um eine stichtagsgenaue Abrechnung der Verbräuche zu erzielen, werden alle abgelesenen bzw. vom Kunden angegebenen Zählerstände auf den 31. Dezember 2008 hochgerechnet. Mike Bomholt, Leiter der Verbrauchsabrechnungsstelle: „Die Abrechnung selber basiert dann auf diesem errechneten Stand. Sowohl der abgelesene bzw. angegebene als auch der errechnete Zählerstand werden auf der Rechnung dargestellt." Da für einen Zeitraum von nur wenigen Tagen der Verbrauch hochgerechnet wird, ist die Toleranz sehr gering.

04.12.2008 - Erdgastanktechnik wird aufgebaut - Autokran hievt Zapfanlage auf Fundamente - Inbetriebnahme bei Stakemeier vor Weinachten

Lippstadt. Am Freitag, 05. 12. 2004 wird gegen 10h die Erdgas-Tankstellentechnik bei der Fa. Stakemeier abgeladen und auf die vorbereiteten Betonfundamente gestellt. Die Anlage wiegt ca. 35 Tonnen und erfordert einen Autokran für die Aufstellung. In Betrieb genommen wird die erste Lippstädter Erdgastankstelle noch nicht, weil in der kommenden Woche der TÜV erst die sicherheitstechnische Endabnahme durchführen muss. Projektleiter Martin Sandknop von den Stadtwerken Lippstadt rechnet mit einer Inbetriebnahme jedoch noch „deutlich vor Weihnachten". Bei der Erdgastankanlage handelt es sich um ein joint venture zwischen Stadtwerken und Stakemeier.

Das Projekt liegt etwa 14 Tage hinter dem Zeitplan. Grund dafür sind Transportgenehmigungen, die nicht zügig genug erteilt wurden. Mehrere Tage stand der Schwertransport daher in Brandenburg still, bevor es weiter ging.

Obwohl derzeit die Benzin- und Dieselpreise an den klassischen Tankstellen auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen sind, ist Siegfried Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Lippstadt optimistisch. „Die Ressourcen sind endlich. Irgendwann sehen wir bei Sprit und Diesel auch wieder Literpreise von 1,50 €. Aber bereits weit davor wird es sich lohnen, über ein Erdgasauto nachzudenken." Nach Angaben der Kfz-Zulassungsstelle für den Kreis Soest gibt es derzeit fast 2000 Fahrzeuge, die mit Erd- oder Flüssiggas fahren.

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23.10.2008 - Erdgastankstelle wird zügig gebaut - Erdarbeiten beendet - Fundamentierung beginnt - Inbetriebnahme planmäßig zum 1.Dezember

Lippstadt. Der Bau der geplanten Erdgastankstelle auf dem Gelände der Fa. Stakemeier schreitet planmäßig voran. In den vergangenen Tagen wurden die Erdarbeiten erledigt. Ab Montag werden die Betonfundamente gegossen, so dass im November noch die erforderliche Technik aufgestellt werden kann. Die Inbetriebnahme, so Projektleiter Martin Sandknop von den Stadtwerken Lippstadt, kann wie geplant am 1. Dezember erfolgen. Auch Projektpartner Rainer Stakemeier zeigt sich optimistisch. Die Nachfrage nach Erdgasfahrzeugen halte unverändert an, auch und insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Ölpreise und globaler Finanzkrise.

Der umweltfreundliche Kraftstoff Erdgas kann demnächst auf dem Gelände des Tankstellenbetreibers Stakemeier im Gewerbegebiet am Wasserturm, Hansastr. 16, getankt werden. Nach Angaben der Kfz-Zulassungsstelle für den Kreis Soest gibt es derzeit fast 2000 Fahrzeuge, die mit Erd- oder Flüssiggas fahren. Die Investitionskosten für Lippstadts erste Erdgastankstelle tragen die Fa. Stakemeier sowie die Stadtwerke.

Die Stadtwerke Lippstadt sehen gute Absatzmöglichkeiten für das Erdgas, das sie für die Tankstelle liefern werden. Martin Sandknop, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Lippstadt, schätzt, dass die SWL in ca. 2 bis 3 Jahren monatlich rund 150.00 kWh Erdgas liefern werden. Sandknop: „Wir gehen zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass 15 bis 20 Fahrzeugen pro Tag Erdgas in Lippstadt tanken werden."

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21.10.2008 - Ölpreiskoppelung treibt Gaspreis - Stadtwerke erwarten Anstieg im Winter - Andere kochen auch bloß mit Wasser

Lippstadt. Aufgrund der in den Sommermonaten weltweit angestiegenen Energiepreise rechnen auch die Stadtwerke Lippstadt mit mittelfristig weiter steigenden Preisen bei Strom und Gas. Sorge bereiten vor allem die Preisentwicklung von Schwerem (HSL) und Leichtem Heizöl (HEL); an diese Kurven ist mit einer zeitlichen Verzögerung die Gaspreisentwicklung gekoppelt.

Für Gas zeichne sich derzeit eine Preiserhöhung zum 1. Januar 2009 ab, teilte Prokurist Wilfried Oevel mit. Er verwies aber ausdrücklich darauf, dass Einkaufsverhandlungen und Kalkulationen noch nicht abgeschlossen seien. Jedoch werde es in 2008 keine Preiserhöhungen mehr für Strom oder Gas geben. Viele andere Gasanbieter hatten bereits zum 1. Oktober ihre Preise bis zu 25 % angehoben.

Mit Genugtuung habe man bei den Stadtwerken in Lippstadt registriert, dass die E.ON-Tochter E-wie-einfach die Preisgarantie für Strom und Gas zurück genommen habe. Müller: „Die kochen eben auch bloß mit Wasser."
Das Unternehmen war der erste Anbieter, der Privatkunden nach der Gasmarktliberalisierung im Herbst 2006 bundesweit Gas anbot. Der Preis des jeweiligen Regionalanbieters sollte um 0,2 Cent je kWh Gas unterboten werden.

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17.09.2008 - Erste Erdgastankstelle für Lippstadt - Stadtwerke und Stakemeier bauen Anlage - Inbetriebnahme noch in 2008

Lippstadt. Mit dem Bau der bisher einzigen Erdgastankstelle in Lippstadt tragen die Stadtwerke Lippstadt dem zunehmenden Interesse an erdgasbetriebenen Autos Rechnung. Der umweltfreundliche Kraftstoff kann demnächst auf dem Gelände des Tankstellenbetreibers Stakemeier im Gewerbegebiet am Wasserturm, Hansastr. 16, getankt werden. Mit der Errichtung der 230.000 Euro teuren Anlage wurde vor wenigen Tagen begonnen. Beauftragt wurde dafür die Firma Wäga aus Kassel. Die Inbetriebnahme ist laut Stadtwerke für den 1. Dezember 2008 vorgesehen. Nach Angaben der Kfz-Zulassungsstelle für den Kreis Soest gibt es derzeit fast 2.000 Fahrzeuge, die mit Erd- oder Flüssiggas fahren.

Umweltfreundlichen Kraftstoff kann man bisher bereits in Form von Flüssiggas bei Stakemeier tanken. Inhaber Reiner Stakemeier: „Die Nachfrage ist groß. Von Monat zu Monat tanken immer mehr Autos Flüssiggas bei uns." Vermisst wurde bisher immer Erdgas. „Das war auch der Grund, warum ich zusammen mit den Stadtwerken auf die Idee gekommen bin, in Lippstadt Erdgas anzubieten." Das sei für eine Stadt in Lippstadts Größenordnung längst überfällig gewesen. An den Kosten für die Erdgastankstelle sind sowohl Stakemeier als auch die Stadtwerke beteiligt.

Der Lippstädter Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller ist vom Konzept der Erdgasautos überzeugt. „Erdgas ist als Alternative zu Diesel und Benzin aufgrund der hohen Ölpreise eine echte Alternative. Zurzeit kann man gegenüber Benzin und Diesel fast um die Hälfte günstiger mit Erdgas tanken. Mit dem Bau einer Erdgastankstelle wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die Kfz-Betriebskosten zu senken." Und: „Erdgas als Treibstoff ist wesentlich umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel, weil es viel schadstoffärmer im Motor verbrennt. Wir tragen also auch unserem Umweltschutzanliegen Rechnung."

28.08.2008 - Stadtwerke haben PFT im Griff - Filteranlage hat Test bestanden - Wasserwerk Eikeloh wieder am Netz

Lippstadt. Die latente Gefährdung des Trinkwassers in Lippstadt mit PFT ist nun endgültig gebannt. Die Stadtwerke nahmen am Wasserwerk Eikeloh jetzt eine Aktivkohlefilteranlage in Betrieb, die die PFT-Rückstände, soweit vorhanden, aus dem Trinkwasser ausfiltert. Eikeloh liefert rund 10 Prozent der jährlichen Trinkwassermenge von 3,7 Mio m³ pro Jahr. Das Wasserwerk musste im Jahre 2006 unmittelbar nach Bekanntwerden der PFT-Belastung vom Netz genommen werden. In der Spitze wurden bis zu 400 Nanogramm PFT pro Liter Trinkwasser gemessen. Der Grenzwert liegt bei 100 Nanogramm. In der Zwischenzeit war die fehlende Wassermenge aus einem Tiefenbrunnen in Eikeloh bezogen worden. Die Stadtwerke Lippstadt erhielten hierzu von der Unteren Wasserbehörde im Kreis Soest die Erlaubnis zur Nutzung des artesischen (natürlichen) Überdruckes dieses Brunnens. Zusätzliche Bohrungen waren somit nicht erforderlich. Die Erlaubnis gilt zunächst bis 2013. Aktuell liegt der PFT- Wert unterhalb der Nachweisgrenze.

„Wir sind ganz froh, dass wir nach langer Test- und Entwicklungszeit unser Wasserwerke jetzt wieder ans Netz bringen konnten", so Martin Sandknop, Bereichsleiter Gas und Wasser bei den Stadtwerken in Lippstadt. Zunächst hatten die Stadtwerke einige Wochen die Entwicklung der Messwerte in der Erwartung beobachtet, dass die PFT-Werte durch Auswaschung des Bodens von alleine wieder sinken würden. „Wir mussten aber erkennen, dass die Schwankungen unberechenbar waren. Deswegen haben wir uns mit der Entwicklung der Aktivkohle-Filter-Anlage befasst, so SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller. Die Filter-Anlage wurde von SWL-Ingenieuren selber entwickelt und liegt mit einem Investitionsvolumen von rund 50.000 € um 90 Prozent unter dem, was eine vergleichbare leistungsfähige Anlage am Markt gekostet hätte. Die Anlage besteht aus einem Hauptfilter, der das Wasser anschließend in einen so genannten Polizeifilter weiter gibt. „Arbeitet der Filter korrekt, darf im Polizeifilter nichts zu finden sein. Sobald das der Fall ist, wird der Hauptfilter ausgetauscht und der Polizeifilter wird zum Hauptfilter. Das frische Filtermaterial wird dann als neuer Polizeifilter eingesetzt", erläutert Martin Sankdop das Verfahren. Die Filterwerte werden täglich kontrolliert.

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18.08.2008 - Stadtwerke müssen Gaspreis anpassen - Zusage für Preissenkung, sobald möglich - Tipp für Kunden: Rücklagen bilden

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt müssen zum 1. Oktober 2008 den Gaspreis anpassen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Stadtwerke-Aufsichtsrat am 12. August. Nach Angaben von Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller ist in den vergangenen Monaten der Heizölpreis - und damit gekoppelt auch der Erdgasbezugspreis - massiv angestiegen. Das Fass Rohöl hatte im Sommer die Rekordmarke von 147 $ erreicht. Angesichts wieder sinkender Ölpreise hält Müller mittelfristig auch eine Senkung des Bezugspreises für realistisch. „Der Gaspreis entwickelte sich ja mit einer gewollten zeitlichen Verzögerung. Wir haben in solchen Situationen, wenn`s passt, auch wieder gesenkt, zuletzt 2007."

Vom 1. Oktober an kostet die Kilowattstunde Erdgas (Arbeitspreis) in Lippstadt linear 7 Cent /m³ (netto)mehr im Vergleich zu dem bisherigen Preis; insgesamt kostet der Kubikmeter Gas in Lippstadt dann 60,5 Cent netto. Der durchschnittliche Lippstadter Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 m³ wird damit monatlich netto 14,58 € mehr aufwenden müssen. Die Stadtwerke haben allerdings darauf verzichtet, die enorm gestiegenen Bezugskosten der Vorlieferanten in voller Höhe weiter zu geben. Dazu Geschäftsführer Siegfried Müller: „Als kommunales Unternehmen müssen wir nicht zwingend Gewinn maximierend arbeiten; einen Teil der Kostensteigerung werden wir durch Rationalisierung intern auffangen."

05.06.2008 - Stadtwerke und Tiefbauer stolperten über VEW-Kabel - Zu flach verlegte Stromversorgung bremste Straßenbau - Von Panne kann keine Rede sein

Lippstadt. Stromkabel wurden durch die VEW in den 1950er Jahren offensichtlich zu flach unter der Straßenoberfläche verlegt. Diese Entdeckung machten die Tiefbauexperten von Stadtverwaltung und Stadtwerken nach Abschluss der Straßenbauarbeiten an Rixbecker und Unionsstraße. Planmäßig war die Straße in den vergangenen Monaten verschwenkt worden: wo sich zuvor Gehweg befand, verläuft heute die Fahrbahn. Planmäßig und frühzeitig waren die Stadtwerke auch in die Bauarbeiten einbezogen worden, um bei dieser Gelegenheit die Abwasserkanäle aus den 1960er Jahren auszutauschen.

Überraschend wurden zusätzlich jedoch auch Stromkabel entdeckt, die deutlich dichter unter der Oberfläche lagen als erlaubt. Nach Rücksprache mit Tiefbauamt und Tiefbaufirma mussten die Stadtwerke nun außerplanmäßig ein weiteres Mal anrücken, um zusätzlich auch Stromkabel aufzunehmen, und anschließend tiefer zu verlegen.

29.05.2008 - Stadtwerke warnen vor Tarif-Wirrwar bei Strom - Marketing-Aktionen verschleiern Blick - Großkonzern RWE schickt eprimo vor

Lippstadt. Vor einem Tarif-Dschungel, ähnlich wie im Mobilfunkbereich, warnen die Stadtwerke Lippstadt. Anlass ist die aktuelle und aggressive Werbung der RWE-Tochter eprimo im Stadtgebiet Lippstadt. Geworben wird mit einer Wechselprämie von 50 € und mit Preisvorteilen gegenüber den Stadtwerken Lippstadt. Letztere sind nach Berechnungen der Stadtwerke jedoch kaum relevant, wie Geschäftsführer Siegfried Müller erläutert. So müssten die eprimo Neukunden jederzeit damit rechnen, dass eprimo innerhalb kurzer Zeit den Preis wieder anhebe. So sieht es Punkt 11 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vor. „Zwar kann man als Kunde nach einer Preisanhebung sofort kündigen, aber die die Wechselprämie ist dann futsch, denn die zahlt eprimo erst nach einer Belieferung von mindestens 12 Monaten," so Müller. Auch schmelze der Preisvorteil (15 € pro Jahr bei einer Bezugsmenge von 3500 kWh) weiter ab, je höher die Jahresbezugsmenge des Kunden ist.

16.05.2008 - Stadtwerke Lippstadt müssen Gaspreis anpassen - SWL weiterhin unter den Top 10 Gasanbietern - Spekulanten treiben international die Preise

Lippstadt . Wie erwartet, werden die Stadtwerke Lippstadt zum 1. Juli 2008 den Gaspreis anheben müssen. Das hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Mitte dieser Woche einstimmig beschlossen. Die Differenz beträgt rund 6,5 Cent/je Kubikmeter Gas. Damit kostet der Kubikmeter Gas im Vollversorgungstarif 53,5 Cent. Über 90 Prozent der Privatkunden in Lippstadt nutzen diesen Tarif. In Prozenten ausgedrückt liegt die Anpassung des Preises bei 13,83 Prozentpunkten. Ein voll versorgter Haushalt muss demnach bei einem Verbrauch von 2500 m³ 193,38 € mehr bezahlen als zuvor.

Hintergrund ist die weltweit steigende Nachfrage nach Rohöhl; der Gaspreis ist über mehrere Indikatoren mit einem gewissen Zeitverzug an den Ölpreis gekoppelt. Immer noch liegen die Stadtwerke Lippstadt mit den Preisen besonders günstig. Nach dem aktuellen WIBERA-Gaspreisspiegel vom Januar 2008 liegen demnach die Stadtwerke Lippstadt auf Platz 1 in NRW und auf Platz 10 im Bundesvergleich. Auch wenn der Preisvergleich einige Monate älter sei, so bleibe er doch aussagestark. Prokurist Wilfried Oevel: „Alle anderen Versorger werden auch etwas am Preis machen müssen. Die Gas-Ölpreis-Koppelung gilt ja nicht allein für uns."

05.05.2008 - Ölpreis schleppt Gaspreis nach - Stadtwerke rechnen mit Erhöhung - Aktuell vier Prozent unter Preis von 2007

Lippstadt . Mit weiter steigenden Gaspreisen auch für Lippstadt rechnet Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller. Diese Tendenz könne man an den aktuell vorliegenden Indikatoren für die Preisentwicklung für leichtes und für schweres Heizöl ablesen, erklärte Müller. Die Energiefachleute beim städtischen Versorgungsunternehmen sehen weitere Gründe in der Preispolitik der russischen Gazprom sowie in der weltweit steigenden Nachfrage: Ölpreise von 120 $ pro Barrel und die Koppelung des Gaspreises an den Ölpreis lassen auf weitere Steigerungen schließen. Müller: „Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem Öl und Gas billiger werden." Er rechne mit einem deutlichen Preissprung Mitte des Jahres, wollte aber noch keine Zahlen nennen.

Bis zum 1. Juli können die Stadtwerke den aktuellen Preis halten; Erdgas ist über die so genannte Gas-Ölpreiskoppelung mit einem zeitlichen Verzug an die Ölpreisentwicklung gekoppelt. Die SWL hatten den Gaspreis in 2007 zwei Mal senken können. Zum 1. Januar 2008 musste dann der Gaspreis erhöht werden. Seitdem liegt der Lippstädter Gaspreis aber immer noch um rund vier Prozent unter dem Niveau vom 1. Januar 2007.

28.03.2008 - Stadtwerke Lippstadt bieten Strom für externe Kunden an - Versorgung nach 145 Jahre nicht mehr nur auf Lippstadt beschränkt - Angriff auf RWE nicht auf Kommunale Versorger

Lippstadt. Erstmals in der 145 jährigen Firmengeschichte bieten die Stadtwerke Lippstadt Strom außerhalb des Lippstädter Stadtgebietes an. Mit dem Tarif 19/90 wird ab April 2008 ein Angebot vor allem denjenigen Kunden gemacht, die am RWE-Netz hängen. Das neue Produkt wurde am 27. März im Rahmen einer Infoveranstaltung in Bad Westernkotten vorgestellt. Zu dieser Veranstaltung hatte Ortsvorsteher Wolfgang Marcus eingeladen. Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller betont: „Wir greifen hier bewusst nicht die kommunalen Versorger in den Nachbargemeinden an. Wir sitzen ja im Grunde mit Stadtwerken wie Werl, Soest, Warstein in einem Boot. Aus dem Erwitter Raum haben wir verstärkt Anfragen erhalten, dass wir jetzt einfach dem Druck des Marktes nachgeben."

Das neue Tarifwerk hat seinen Namen „19/90" von den Werten für den Arbeitspreis (19 Cent je kw/h) und Grundpreis (90 € pro Jahr). Die Preise liegen für die auswärtigen Kunden der Stadtwerke Lippstadt etwas höher als in Lippstadt (18 Cent). Siegfried Müller: „Da wir den Strom durch das RWE-Netz leiten, müssen wir an RWE auch deren Netznutzungsgebühr bezahlen. " Bestandteil des Tarifs ist eine Preisgarantie bis zum 31. 12. 2009; die Kunden müssen außerdem eine Einzugsermächtigung erteilen.

13.03.2008 - Stadtwerke Lippstadt Preisführer bei Strom - Spitzenplatz im nationalen Verivox-Vergleich - Viele Versorger erhöhen zum 1. April

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt stehen mit ihren Preisen für Gas wieder auf einem Spitzenplatz. Das zeigen aktuelle Vergleichszahlen von http://www.verivox.de/. Besonders günstig ist das Gas außer in Buxtehude demnach bei den Stadtwerken Stade (1122 Euro), den Stadtwerken Pforzheim (1150 Euro), und den Stadtwerken Lippstadt. Grundlage des Vergleichs ist ein Vier-Personenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden.

Siegfried Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Lippstadt, kommentierte den aktuellen Verbrauchsvergleich: „Wir hier in Lippstadt haben unserer Preise zum 1. April nicht verändert und kommen dennoch auf die Spitzenplätze. Was soll ich noch groß dazu sagen?" Verivox habe sich als eine „wirklich ernstzunehmende Instanz" gemausert, auf die mittlerweile ganz Deutschland blicke. Andererseits müsse man immer wieder betonen, dass die Studien jeweils nur Momentaufnahmen seien. Müller weiter: „Die Preisentwicklung ist fließend. Es ist ja nicht so, dass alle Versorger stichtagsgenau die Preise ändern und dann wochenlang nichts passiert."

22.02.2008 - Lippstadt kann Energiepreise weiter halten - Einer der günstigsten Versorger in Westfalen - Image-Untersuchung zeigt gute Werte

Lippstadt. Die Gas- und Strompreise in Lippstadt ändern sich vorerst nicht. Das hat der Aufsichtsrat auf Vorschlag der Geschäftsleitung am Mittwoch dieser Woche beschlossen. Anders als die meisten anderen Stadtwerke in der Region kann Lippstadt damit den Strompreis bis zum Jahresende und den Gaspreis immerhin bis mindestens zum 1. Juli stabil halten. Gas kostet derzeit je Kubikmeter 47,0 Cent (netto); Strom kostet 15,13 Cent (netto) je kWh. Im direkten Vergleich zu den Stadtwerken Soest ist Lippstadt (auch über den 1. April hinaus )
443, 26 € günstiger. Dieser Vergleich umfasst die Sparten Strom, Gas, Wasser und bezieht sich auf den Verbrauch eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts.

Gleichzeitig veröffentlichen die Stadtwerke eine neue kunden-zufriedenheitsanalyse, durchgeführt von der Kasseler WINGAS AG. Hierbei kamen die Stadtwerke Lippstadt erneut auf sehr gute Werte. In der Studie werden 18 lokale Energieversorgungsunternehmen vergleichend bewertet. Die Gruppe der loyalen Kunden bei den Stadtwerken Lippstadt wird in der Studie mit 63 Prozent angegeben und liegt damit nahe am Spitzenreiter (67 Prozent): Eine auffällige Veränderung stellt die etwas größer gewordene Gruppe der „kritisch-wechselbereiten" Kunden dar. Sie liegt aktuell bei 13 Prozent und lag vor zwei Jahren bei 11 Prozent. „Das ist angesichts der Energiedebatte in Deutschland normal; eigentlich hätte man hier noch mehr erwarten müssen," so SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller. Das beste Ergebnis in diesem Bereich weist ein Unternehmen mit nur 9 Prozent kritisch-wechselbereiten Kunden auf (alle Vergleichsunternehmen sind in der Studie anonymisiert). Zusammenfassende Bewertung Am Schluss der Studie „Insgesamt betrachtet ein vergleichsweise gutes Ergebnis, ohne eindeutige signifikante Veränderungen gegenüber 2005!"

30.01.2008 - Stadtwerke Lippstadt müssen auf Herne 5 warten - Müller: Unsere Schulaufgaben sind erledigt - Hohe Baupreise verhindern Wirtschaftlichkeit

Lippstadt. / Herne. Das Engagement der Stadtwerke Lippstadt beim Bau des Steinkohlekraftwerks „Herne 5" verschiebt sich um zwei bis drei Jahre. Über den aktuellen Stand wurde am Mittwochabend der Aufsichtsrat der Stadtwerke Lippstadt durch die Geschäftsleitung unterrichtet. Der Grund liegt in einer Verschiebung des gesamten Projektes durch den Betreiber EVONIK Steag GmbH. SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller betrachtet die Nachricht als „eine faktisch begründete Entscheidung, dich ich bedaure. Wir haben auf unserer Seite alle Hausaufgaben gemacht." Die Gründe seien plausibel und nachvollziehbar; dies gelte vor allem für die in den vergangenen Monaten deutlich angestiegenen Baupreise.

15.01.2008 - Stadtwerke Lippstadt erstatten bargeldlos - Rückzahlungen auf Abschläge werden berechnet - Rückfragen jederzeit, aber möglichst nicht sofort

 Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt versenden in diesen Tagen Jahresverbrauchsabrechnungen an rund 40 0000 Privatkunden in Lippstadt. Die meisten Kunden dürfen mit Rückzahlungen rechnen, was vor allem am milden Winter 2006/ 2007 liegt; es wurde deutlich weniger Gas verbraucht, als im Jahr davor. Nur ein kleiner Teil der Kunden wird mit Nachforderungen der Stadtwerke Lippstadt rechnen müssen, wie Prokurist Wilfried Oevel erläuterte. Allerdings werden sämtliche Rückerstattungen seitens der Stadtwerke Lippstadt bargeldlos, also per Überweisung erledigt, da die Stadtwerke seit 1. Januar 2008 komplett auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt haben.

11.01.2008 - Stadtwerke Lippstadt mit neuem Web-Auftritt - Mehr Kundenservice und Information - Tarifrechner helfen beim Vergleichen

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt bieten ihren Kunden ab sofort einen neuen, umfangreicheren Internetauftritt mit zusätzlichen Servicefunktionen. Projektleiter Jörg Brinkmann: „Hierbei steht im Vordergrund, den Kunden möglichst viele Informationen auch über den reinen Energiebedarf hinaus an die Hand zu geben." So sind gleich auf der Startseite Öffnungszeiten und wichtige Telefonnummern zu sehen. Außerdem gibt es Energiespartipps. Unter den Navigationspunkt „Privatkunden" ist ein virtuelles Kundenzentrum zu finden; eine Plattform, auf der An- oder Ummeldungen vorgenommen und auch Zählerstände übermittelt werden können. Hier finden die Kunden aber auch weiterführende Informationen zu den Jahresverbrauchsrechnungen, die die Stadtwerke Lippstadt ab Montag, 14. Januar verschickten.

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