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Presse-Archiv 2010

15.12.2010 - Neuer kommunaler Stromanbieter in Wadersloh - Wadersloh Energie GmbH geht 2011 in den Markt - Stadtwerke Lippstadt sind beteiligt

Lippstadt/ Wadersloh. Die Stadtwerke Lippstadt haben eine weitere kommunale Kooperation vorbereitet, diesmal mit der benachbarten Gemeinde Wadersloh. Der Haupt- und Finanzausschuss in Lippstadt hat die Pläne bereits am 13. Dezember abgesegnet, der Rat der Stadt Lippstadt stimmt hierüber am 20. Dezember ab. Nachdem im Jahre 2009 die HochsauerlandEnergie GmbH mit den Kommunen Olsberg, Bestwig und Meschede gegründet worden war, wird ein ähnliches Modell nun zwischen den Stadtwerken Lippstadt und der Gemeinde Wadersloh angewendet. Die neue Gesellschaft trägt den Namen Wadersloh Energie GmbH und soll zunächst den Strom- und Gasvertrieb in Wadersloh aufbauen. „Wir haben seit Jahrzehnten gute, nachbarschaftliche Verbindungen zu Lippstadt. Dieses vertrauensvolle Verhältnis ist natürlich eine fruchtbare Basis für eine gemeinsame Geschäftsbeziehung", berichtet Waderslohs Bürgermeister Christian Thegelkamp. „Durch das Bündnis mit den Stadtwerken Lippstadt, die seit vielen Jahren erfolgreich am Markt agieren, können wir eigenständig und eigenverantwortlich die Stromversorgung der Gemeinde Wadersloh übernehmen. So verbleibt die Wertschöpfung in der heimischen Region."

Die Kooperation wurde möglich, weil die Konzession für das kommunale Netz in Wadersloh am 30. November 2010 ausgelaufen ist. Vorheriger Eigentümer war die RWE Westfalen Weser Ems AG.

28.10.2010 1 - Stadtwerke senken Gaspreis rückwirkend - Gut verhandelt - Portfoliomanagement - Bewegung im globalen Gasmarkt

Lippstadt . Zum ersten Mal in der 147jährigen Firmengeschichte senken die Stadtwerke Lippstadt rückwirkend den Gaspreis. Grund sind die inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen mit dem Vorlieferanten WINGAS, die sich seit den Sommermonaten hinzogen. Aus Kundensicht wirkt sich damit die für den 1. September angekündigte Gaspreiserhöhung nicht effektiv aus. Stadtwerkegeschäftsführer Siegfried Müller „Wir sind hier erneut unserer Philosophie treu geblieben, wonach wir Kundenvorteile, wenn wir sie finden, sofort an unsere Endkunden weiter geben." Die Stadtwerke werden den Preis über die Heizperiode hinaus stabil halten, mindestens bis zum 1. April kommenden Jahres. „Es freut uns besonders, dass wir eine Preissenkung zu Beginn der Heizperiode aussprechen können. Das wird die Verbraucher spürbar entlasten."

Faktisch wirkt sich die Preisrücknahme für die Kunden gar nicht aus, weil die Berechnungsgrundlage nun vom 1. Januar bis 31.12 2010 gleichbleibend unverändert bei 4,02 Cent je kWh liegt. Damit werden die Stadtwerke Lippstadt insgesamt über anderthalb Jahre hinweg (das sind zwei Heizperioden) einen konstanten Gaspreis bieten.

Kunden, die aus Anlass des jetzt zurückgenommen Preisschubs im September zu anderen Anbietern wechselten, müssen sich dort nun an die geltenden Vertragsbedingungen und Fristen halten und können nicht sofort zurück. Müller: „Grundsätzlich nehmen wir aber gerne unsere Ex-Kunden wieder in Empfang. Mit Blick auf die Treuen, die den vermeintlichen Preisschub im September mitgetragen haben, freuen wir uns jetzt aber umso mehr, dass diesmal das Pendel zu deren Gunsten ausschlägt."

25.06.2010 - Stadtwerke-Strom bleibt preisstabil - Gasmarkt in Bewegung - Leichte Preisanpassung im Herbst

Lippstadt. Während Anfang der Woche (21. Juli) der Energiekonzern RWE eine massive Strompreiserhöhung zum 1. September angekündigt hat, bleiben die Strompreise in Lippstadt bis zum Jahresende stabil. Darauf weisen die Stadtwerke Lippstadt jetzt hin. Gleichzeitig kündigt der örtliche Versorger nach zwei erfolgten Gaspreissenkungen in 2009 (1.4. und 1.10.) noch eine moderate Gaspreisanpassung in diesem Jahr an. „Wir haben jetzt ganz aktuelle Vorlaufkennzahlen auf dem Tisch, die Rohstoffmärkte sind in Bewegung geraten. Allmählich wirkt sich sogar das BP-Öldesaster auf die internationalen Rohstoffmärkte aus, obwohl das eigentlich eine rein US-amerikanische Geschichte ist"; erläutert SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller. „Wir werden mit der voraussichtlichen Anpassung aber immer noch deutlich unter dem Hochpreisniveau von 6,12 Cent im Jahr 2009 liegen." Die Anpassung soll sich nur auf den Arbeitspreis beziehen, der Grundpreis bleibt unverändert.

Die RWE Vertrieb AG, Dortmund, hatte angekündigt, den Strompreis in der Grundversorgung ab August um 7,3 % bzw. 1,79 Cent je kWh inklusive Umsatzsteuer zu erhöhen. Als Gründe nannte das Unternehmen höhere EEG-Umlagen und gestiegene Beschaffungskosten.

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23.06.2010 - SWL: Wasserversorgung bis 2040 gesichert - Neue Gewinnungsanlage in Betrieb genommen - 40 Jahre auf Wasserrecht gewartet

Lippstadt. Mit der Inbetriebnahme ihrer neuen Wassergewinnungsanlage in Mantinghausen haben die Stadtwerke Lippstadt die Trinkwasserversorgung für den Raum Lippstadt optimiert. Ziel ist es, die Brunnen in Lipperbruch zu entlasten und dem zunehmenden Wasserverbrauch von rund 1 Mio. m3 in den kommenden 20 bis 30 Jahren gerecht zu werden. Am Mittwoch, 23. Juni, wurde die neue Anlage im Beisein von SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller und Gästen eingeweiht. Die Genehmigung des neuen Wasserrechts war im Februar 2010 erteilt worden. Ihr war eine fast 40-jährige Antragszeit vorausgegangen.

Das neue Wasserrecht sichert die Wasserversorgung der Stadt nachhaltig, denn es verschafft zusätzliche Kapazität von 1 Mio. Kubikmeter Wasser pro Jahr. Insgesamt benötigt Lippstadt jährlich 4,1 Mio. Kubikmeter Trinkwasser. Bislang werden 90 Prozent des benötigten Trinkwassers im Wasserwerk Lipperbruch gewonnen; der Rest kommt aus Eikeloh. Laut Prognose wird der Verbrauch aber bis zum Jahr 2030 auf 5,1 Mio. m³ ansteigen. Schon aus diesem Grund versuchten die Stadtwerke seit Jahren, das zusätzliche Wasserrecht in Mantinghausen zu bekommen. Dazu SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller: „Die Trinkwasserversorgung unserer 18 000 Kunden ist damit bis zum Jahr 2040 gesichert."

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12.05.2010 - Stadtwerke warnen vor Drückern - Vermeintliche Mitarbeiter bieten Fremdverträge an

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt warnen vor Haustürgeschäften. Offenbar ist eine ganze Drückerkolonne im Stadtgebiet unterwegs und gibt vor, im Namen der Stadtwerke günstigere Strom- und Gaspreise anbieten zu wollen. Ziel ist es dabei, Verträge mit der RWE-Tochter eprimo abzuschließen. Dazu Stadtwerke Prokurist Wilfried Oevel: „Wir haben derzeit überhaupt keine Veranlassung, unsere Mitarbeiter zu den Kunden zu entsenden. Die Behauptung, im Namen der Stadtwerke Lippstadt tätig sein zu wollen, ist also grundfalsch."

Kunden hatten zu Wochenbeginn besorgt und irritiert bei den Stadtwerken nachgefragt. Einige der Drücker hätten sogar ein Stadtwerke-Logo an der Jacke gehabt. Oevel: „Wir freuen uns über unsere aufmerksamen Kunden. Wir konnten allen Anrufern mitteilen, das wir mit der Sache nichts zu tun haben. Unsere Mitarbeiter haben auch kein Logo an den Hemden oder Jacken, sondern einen ordentlichen Dienstausweis mit Lichtbild.

24.02.2010 - Trend zur Rekommunalisierung in Deutschland - Viele Strom- und Gaskunden kommen zu Stadtwerken zurück - Wechselquote in Lippstadt unter Bundesdurchschnitt

Lippstadt. Während Landes- und Bundespolitiker in regelmäßigen Abständen zum Wechsel des Energieversorgers aufrufen, stellen lokale Versorgungsunternehmen, darunter auch die Stadtwerke Lippstadt, immer wieder fest, dass Wechselkunden - mehr oder minder reumütig - zum lokalen Versorger zurückkehren. Geschäftsführer Siegfried Müller: „Wir sehen ja immer solche Wellenbewegungen; derzeit haben die kommunalen Unternehmen offensichtlich Hochkonjunktur; die Verbraucher kehren den ganz großen und den ganz neuen Anbietern wohl deswegen den Rücken, weil sie zu Hause ganz offensichtlich wissen, woran sie sind."

So liegt auch die Wechselquote der Stadtwerke Lippstadt mit derzeit 0,3 % bei Gas und 2,5 % bei Strom weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 10 %. Dazu Siegfried Müller abschließend: „Jeder weiß, dass wir als Stadtwerke hier vor Ort einen guten Namen zu verlieren haben. Deswegen machen wir transparente Preismodelle, bieten faire Leistungen an und würden zum Beispiel auf keine Fall Drückerkolonnen los schicken oder ein Telefonverkaufsunternehmen beauftragen."

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01.02.2010 - Stadtwerke Lippstadt bestätigen WDR-Bericht - Sauerland-Kommunen bieten RWE Vertrag für 20 Jahre - Einstieg ins regionale Stromnetz schon nach fünf Jahren

Lippstadt / Olsberg / Bestwig / Meschede. Die Stadtwerke Lippstadt bestätigen die Berichterstattung des WDR, wonach die Kommunen Olsberg, Meschede und Bestwig für das Stromnetz im Sauerland einen neuen Konzessionsvertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen haben und diesen Vertrag gleichzeitig zum frühest möglichen Termin am 30.11.2014 kündigen können. Die Stadtwerke Lippstadt und die drei Sauerland-Kommunen betreiben gemeinsam die Hochsauerland Energie GmbH. Diese ist im Jahre 2009 in das regionale Stromvertriebsgeschäft eingestiegen und hat 2500 Kunden. Die Stadtwerke Lippstadt halten an der Hochsauerland Energie GmbH 50,0 Prozent Gesellschafteranteile. Ziel ist es, auch das Stromnetz von RWE zu übernehmen.

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19.01.2010 - Gaspreis bleibt voraussichtlich stabil - Stadtwerke betreiben bürgernahe Preispolitik - 1 Mio. Euro an Kunden ausgeschüttet

Lippstadt. Nachdem die Stadtwerke Lippstadt die Gaspreise im zurück liegenden Jahr um 34 % in Summe senken konnten, sei auch bis Juli in 2010 nicht mit Preiserhöhungen zu rechnen. Das teilt jetzt SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller mit. Noch müsse allerdings der Aufsichtsrat darüber entscheiden. Dank der vorausschauenden Einkaufspolitik der Stadtwerke sind viele Bürger ohne Nachzahlungen aus 2009 herausgekommen, viele bekommen Geld erstattet; in Einzelfällen ist es trotz der Preissenkung zu Nachzahlungen seitens der Bürger gekommen. Die 37 000 Jahresverbrauchs- abrechnungen wurden jetzt verschickt.

Insgesamt haben die Stadtwerke rund eine Millionen Euro an die Kunden in Lippstadt ausgeschüttet. Eine sehr gute Quote, freut sich Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller. „Wir haben damit erkennbar nicht in unsere eigenen Taschen gehamstert, wie uns manche Kritiker vorwerfen, sondern eine faire, bürgernahe Preispolitik betrieben." Auf 37 000 Kunden verteilt ergibt sich, dass jeder ca. 27 Euro zurück bekommen müsste. Der Verbrauch im letzten Winter sei aber sehr hoch gewesen; in machen Fällen konnte die Preissenkung den hohen Gasverbrauch im Winter nicht wettmachen „Im Großen und Ganzen gehen die meisten plus minus null aus dem Jahr 2009 heraus", verdeutlicht Müller.

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