Stadtwerke Lippstadt Verwaltungsgebäude Eingang

Presse-Archiv 2017

06. Dezember 2017

Ausbildung mit Bestnoten absolviert - Kathrin Niggewöhner ist Kauffrau für Büromanagement bei den Stadtwerken - „Vertrauen ist wichtig“

LIPPSTADT. Die Stadtwerke Lippstadt legen großen Wert darauf, die Fachkräfte von morgen aus den eigenen Reihen hervorzubringen und ihre Mitarbeiter schon während der Ausbildung zu fördern. Ein Beispiel dafür ist Kathrin Niggewöhner. Die 22-Jährige aus Bad Waldliesborn hat ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit Bestnoten abgeschlossen.

„Die Förderung junger Menschen aus der Region liegt uns sehr am Herzen. Ich freue mich, dass unser Vertrauen in Frau Niggewöhner zurückgezahlt wurde und hoffe, dass wir nach der Übernahme ins Angestelltenverhältnis eine gute Zeit miteinander haben werden“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller. Kathrin Niggewöhner gehört seit wenigen Wochen zum festen Team im Fachbereich Rechnungswesen und kümmert sich zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen um die Jahresabschlüsse, Halbjahresberichte sowie um die Erstellung der Wirtschaftspläne bei den Stadtwerken Lippstadt und deren Tochtergesellschaften. „Dieses Aufgabengebiet macht mir wirklich viel Spaß. Das habe ich schon in der Schule gemerkt“, sagt die 22-Jährige, die sich gern mit Zahlen beschäftigt.

04. September 2017

Stadtwerke starten das Thema Smart Metering - Meldung als „Grundzuständiger Messstellenbetreiber“ - Erste Generation noch nicht ganz so smart

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt haben sich bei der Landesregulierungsbehörde als „Grundzuständiger Messstellenbetreiber gemeldet“ und steigen damit in das komplexe Thema Smart Metering ein. Vorgeschrieben hat der Bundesgesetzgeber, dass noch in diesem Jahr der so genannte Roll Out der intelligenten Systeme beginnt. In Lippstadt betrifft dieser Technologiewechsel für das Ablesen und Speichern von Stromverbrauchswerten insgesamt rund 40.000  Haushalte. Aber im Zeitraumk bis 2020 werden nur rund 600 davon etwas merken. Das liegt an der 6000-Kilowatt-Stunden-Grenze. Wer nämlich unter dieser jährlichen Stromverbrauchsgrenze liegt, bekommt nur eine so genannte moderne Messeinrichtung (mME) eingebaut. Und das auch nur, wenn der alte Zähler (schwarzes Gehäuse, drehende waagerechte Zählerscheibe) aus Eichgründen ausgewechselt werden muss. Die Stadtwerke Lippstadt kümmern sich automatisch darum. Der gesamte Auswechselprozess wird bis maximal 2032 Jahre dauern, weil diese alten, so genannten Ferrariszähler für den Einsatz von bis zu 16 Jahren geeicht sind. Wer also im vergangenen Jahr noch einen Ferarriszähler (Drehscheibe, schwarzes Gehäuse) erhalten hat, muss erst 2032 auf eine mmE ( graues Gehäuse, digitale Darstellung) umsteigen. Momentan sind ganze 60 dieser neuen Geräte im internen Testgebrauch. SWL-Geschäftsführer Siegfried Müller: „Wir wollen erst einmal schauen, was die Geräte wirklich können.“

02. März 2017

Neues Pumpenhaus am Wasserwerk Lipperbruch startet Testbetrieb - Stadtwerke Lippstadt investieren 650.000 Euro in Versorgungssicherheit

LIPPSTADT. Das neue Pumpenhaus am Wasserwerk Lipperbruch ist in der Nacht zu Dienstag in den Testbetrieb übergegangen. Nach rund 18 Monaten Bauzeit fließt nun erstmals Wasser durch die neuen Pumpen und Rohrleitungen in die Lippstädter Haushalte. Die Stadtwerke Lippstadt haben 650.000 Euro in die zukunftsweisende Maßnahme investiert. Mit dem Neubau sollen Versorgungsausfälle durch Störungen im Wasserwerk künftig nahezu unmöglich werden.

Das neue 300 Quadratmeter große Pumpenhaus wurde direkt gegenüber der alten, im Jahr 1958 errichteten Anlage gebaut – und zwar präzise im Zeitplan. Das war auch ganz wichtig. Denn hätten die Arbeiten wider Erwartend doch nicht bis zum Frühjahr abgeschlossen werden können, hätte ein Jahr Stillstand gedroht. „Wir können ein Pumpenhaus nur im Winterhalbjahr in Betrieb nehmen, ohne dass unsere Kunden etwas davon merken. Denn dann ist der Wasserverbrauch nur halb so hoch wie im Sommer“, erklärt Betriebsleiter Uwe Hense. Auch Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller ist zufrieden, dass die Arbeiten pünktlich abgeschlossen wurden, denn die Investition sei dringend nötig gewesen: „Die Steuerungstechnik war inzwischen veraltet und zu störungsanfällig, um auch im kommenden Jahrzehnt eine zuverlässige Wasserversorgung zu gewährleisten. Außerdem gab es für die 1978 errichtete Schalttechnik häufig nur noch Ersatzteile Marke Eigenbau.“ Nach 39 Jahren ist nun ein Ende der Betriebszeit des alten Pumpenhauses in Sicht.

In der Nacht zu Dienstag wurde zum Abschluss der Bauarbeiten in einem mehrstündigen Einsatz ein neues Schieberkreuz  im Erdreich installiert, welches das frisch fertiggestellte Pumpenhaus ans Trinkwassernetz von Lippstadt anschließt. Danach konnte die neue Technik zum ersten Mal in Betrieb genommen werden. „Es war ein spannender Moment, auf den alle Kollegen im Wasserwerk monatelang hingearbeitet haben“, freut sich Betriebsleiter Uwe Hense über die erfolgreiche Umstellung. Denn große Teile des Neubaus haben die Stadtwerke Lippstadt in Eigenregie durchgeführt. Auf diese Weise wurde nicht nur jede Menge Geld eingespart. „Unsere Mitarbeiter wissen nun zu hundert Prozent wie das neue System aufgebaut ist. So können wir bei Störungen noch schneller und besser eingreifen“, sagt Hense.  

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