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Pressemitteilungen

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26. Juli 2019

Cola ist kein Wasserersatz - Stadtwerke Lippstadt empfehlen: Gesund trinken - Trinkwasser ist besser als viele Mineralwässer

 

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt empfehlen, im Sommer bewusst zu trinken. Als Durstlöscher eignen sich besonders Wasser, Kräuter- und Früchtetee ohne Zucker und Saftschorle. Über den Tag verteilt getrunken, versorgen diese Getränke den Körper am besten mit Flüssigkeit. Industrielle Fruchtsaftgetränke und Limonaden hingegen sind nicht unbedingt als Durstlöscher geeignet. Denn mit gesüßten Getränke nimmt man viel Zucker auf - und das fördert das Hungergefühl. So enthält beispielsweise koffeinhaltige Brause je nach Hersteller etwa 27 Gramm Zucker pro 250 Milliliter. Cola ist also eine Süßigkeit, kein Wasserersatz. 1,5 Liter sollten Erwachsene jeden Tag trinken, empfiehlt die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das ist lebensnotwendig, denn Wasser ist Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten, reguliert die Körpertemperatur und transportiert Nährstoffe. Außerdem scheidet die Niere Abbauprodukte mit Hilfe von Wasser als Urin aus. Atmen und Schwitzen kostet den Körper ebenfalls Flüssigkeit.
Mit rund 11.0000 Kubikmeter Trinkwasser werden Kernstadt und Dörfer täglich von den Stadtwerken Lippstadt durch die Wasserwerke Lipperbruch, Fichten und Eikeloh versorgt. An Spitzentagen im Sommer sogar bis zu 17.000 Kubikmeter. Das Wasser ist von bester Qualität, wird ständig überwacht und ist in der chemischen Analyse vielen Mineralwässern überlegen.

 

13. Juni 2019

Stadtwerke Lippstadt checken das Gasnetz - Schadensquote seit 1998 stetig gesunken - Untersuchung dauert bis September

 

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt lassen in den Sommermonaten wieder routinemäßig das 520 km lange Gasnetz in der Stadt überprüfen. Dabei wandert der „Gas-Spürer“ Eckhard Jauken vom Spezialunternehmen Sewerin aus Gütersloh gemeinsam mit Guido Sellemerten von den Stadtwerken über Straßen und Gehwege und prüft die unterirdisch verlegten Gasleitungen auf Leckagen und auch auf privaten Grundstücken bis zum Hausanschluss. Jauken schiebt dabei ein Gasspürgerät vor sich her und überprüft die Lage der Rohrleitungen anhand von GPS-Daten, die sein 10 Kilo schwerer Rucksack-Sender überträgt bzw. empfängt. Gudio Sellemerten hilft als Lotse. Überprüft werden die Leitungen in der Innenstadt sowie in allen Ortsteilen und in Eikeloh. Da die Lippstädter Leitungen in einem anerkannt guten Zustand sind, werden große Schäden – wie auch bei den vorhergehenden Prüfungen – von den Fachleuten nicht erwartet. Die Überprüfung findet zu Fuß statt. Untersucht werden 10 km Hochdruckleitungen, 254 km Mitteldruckleitungen und 120 km Niederdruckleitungen. Hinzu kommen rund 13 000 Hausanschlussleitungen. Der Lotse erleichtert dem Gas-Spürer die Arbeit, denn der Spürer muss den Blick stets auf die Straßenoberfläche und auf sein Display gerichtet halten, der Lotse kann sich indes weiter umschauen. Seit 1998 sank in Lippstadt die Leckagequote von 0,96 Schäden je Kilometer auf 0,027 Schäden je Kilometer. „Das liegt einfach daran, dass wir uns immer sorgfältig um den Betrieb und um die Sicherheit des Gasnetzes gekümmert haben“, erläutert Martin Sandknop. Er ist bei den Stadtwerken Lippstadt für die Bereiche Gas und Wasser zuständig. „Ich denke, wir dürfen schon ein wenig stolz sein, dass wir bei der letzten Überprüfung insgesamt nur noch 14 kleine Schäden hatten; 1998 waren es noch 302 Leckagen.“ Laut dem Regelwerk des Gas- und Wasserverbandes DVGW müssen Gas-Transportleitungen in Innenstädten alle 3 Jahre geprüft werden. Eckhard Jauken wird somit erst 2022 wieder mit seinem Messgerät auftauchen. Die diesjährige Untersuchung läuft bis in den September hinein.

 

 

22. Mai 2019

Bökenförde wird im Untergrund saniert - Stadtwerke tauschen Netzkomponenten aus - Arbeiten betreffen gleichzeitig Strom, Gas, Wasser

 

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt sanieren zurzeit die Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse in Bökenförde. Die Trassenlänge der im Moment laufenden Arbeiten beträgt insgesamt etwa 2200 Meter; rund 160 Hausanschlüsse werden ausgetauscht. Das Projekt „Bökenförde“ ist mit rund 500000 Euro für die Bauabschnitte 1+2 budgetiert und wird seit 2017 betrieben. Derzeit ist etwa ein Drittel der gesamten Maßnahme abgeschlossen. Mit den notwendigen Tiefbauarbeiten wurde die Lippstädter Tiefbaufirma Stratief beauftragt. Die Stadtwerke Lippstadt gehen bei den Erneuerungsmaßnahmen strategisch und arbeitsökonomisch vor. Daher wird der Straßengraben nur einmal geöffnet, um gleichzeitig die Leitungen für Strom, Gas und Wasser zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. „Auch, wenn vielleicht der eine oder andere Abschnitt noch 10 Jahre funktionieren könnte, tauschen wir ihn jetzt schon aus. Das ist unterm Strich preiswerter als wenn wir in zehn Jahren noch mal ran müssen“, berichtet Dirk Koßmann, Betriebsleiter Strom bei den Stadtwerken.
Aus versorgungstechnischen Gründen wird nach der Fertigstellung der Vorderheide Ende April zunächst die Freiherr-vom-Stein-Straße komplett saniert. Danach werden die Hausanschlüsse in der Johannesstraße und den Straßen Kreuzstraße, Marienstraße und Liboristraße ausgewechselt. Die Haltbarkeitsmarke für Netzkomponenten liegt Stadtwerke-intern bei etwa 40 Jahren. Dann beginnen Materialien zu ermüden oder Leitungen setzen sich zu. „Alte Trinkwasserleitungen aus Gusseisen können von innen mit Mangan und Eisen zuwachsen. Dann wird auch schon mal das Wasser braun“, erklärt Martin Sandknop, Betriebsleiter Gas und Wasser bei den Stadtwerken. Er ergänzt: „Glücklicherweise wird hier in Lippstadt nicht gewartet, bis irgendwo eine Leitung platzt, sondern wir gehen vorher rein und tauschen aus. Das ist gut für‘ s Netz und gut für die Bürger. Kostet natürlich Geld, ist aber im Ergebnis genau richtig so, um den Wert der Netze auch zu erhalten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.“ Die Bürger in Bökenförde wurden übrigens von den Stadtwerken frühzeitig per Brief über die Tiefbauarbeiten informiert, Beschwerden über die Bauarbeiten habe es bislang nicht gegeben, bestätigen Koßmann und Sandknop auf Anfrage. Die neuen Rohrleitungen für Trinkwasser und Erdgas bestehen aus Polyethylen statt aus Gusseisen. Kabel und Muffen im Stromnetz werden gegen moderne Komponenten ausgetauscht. Die Lebenserwartung der neuen Komponenten wird mit ca. 40-60 Jahren kalkuliert. Das Sanierungsprojekt in Bökenförde soll bis Anfang 2021 abgeschlossen sein. In der Bauablaufplanung wird jetzt schon das Kreisschützenfest 2020 berücksichtigt.

 

09. April 2019

Stadtwerke Lippstadt springen erneut für insolventen Energieanbieter ein - Dritte Pleite von Discount-Versorgern allein in 2019 - Versorgung der Energycoop-Kunden ohne Unterbrechung gewährleistet

 

LIPPSTADT. Das Scheitern der vermeintlich günstigen Energieversorger hat aktuell Konjunktur. Bereits rund 220 Lippstädter Haushalte sind 2019 von der Insolvenz eines Energieversorgers betroffen gewesen. Jüngstes Beispiel: Die Energycoop eG aus Osnabrück. Der genossenschaftliche Energieversorger ist seit Donnerstag bereits der dritte Billiganbieter, der innerhalb kürzester Zeit Insolvenz anmelden musste. In allen Fällen sind die Stadtwerke Lippstadt als lokaler Grundversorger eingesprungen. Somit musste sich kein betroffener Kunde Sorgen machen, plötzlich ohne Strom oder Gas dazustehen.
Zuvor ereilte die Deutsche Energie GmbH (DEG) und die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft (BEV) bereits dasselbe Schicksal. „Das Geschäftsmodell solcher Unternehmen steht von Anfang an auf wackeligen Füßen“, erklärt Siegfried Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Lippstadt. „Sie versuchen mit extremen Kampfpreisen und hohen Boni-Versprechen möglichst schnell viele Kunden zu gewinnen. Dabei hoffen die Anbieter, dass die Kunden nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit vergessen zu kündigen.“ Im Laufe der Zeit würden die Preise immer deutlich erhöht, um die entgangenen Gewinne zu kompensieren. Hinzu komme, dass Strom- und Gaspreise an den Spotmärkten stark gestiegen seien und dass die Discounter dann oft zu Preisen nachkaufen müssten, mit denen sie strategisch nicht kalkuliert hatten. Ob bei der Energycoop eG ähnliche Gründe für die Pleite gesorgt haben, ist bislang noch nicht bekannt. Wahrscheinlich sei jedoch, dass die Kunden, die gleichzeitig auch Eigentümer ihres genossenschaftlichen Energieversorgers sind, auf den bereits geleisteten Zahlungen nun wohl sitzenbleiben würden.
„Die Stadtwerke Lippstadt verfolgen ein komplett anderes Geschäftsmodell. Wir setzen auf Transparenz und Planungssicherheit für unsere Kunden und bieten ausschließlich seriöse und vor allem marktgerechte Preise“, sagt Siegfried Müller. Darüber hinaus sei es für die Stadtwerke selbstverständlich, Aufträge wenn möglich an lokale Unternehmen und Dienstleister zu vergeben“, sagt Müller. Wie bereits bei den vorherigen Pleiten, werden die betroffenen Energycoop-Kunden nun über die Ersatzversorgung von den Stadtwerken Lippstadt weiterversorgt. Diese ist gesetzlich auf drei Monate limitiert. Wenn die Kunden in diesem Zeitraum nichts tun, wechseln sie automatisch in die Grundversorgung der Stadtwerke. Siegfried Müller empfiehlt den Betroffenen trotzdem, sich von den Mitarbeitern der Stadtwerke beraten zu lassen, um gemeinsam nach dem passenden Tarif suchen zu können.

05. März 2019

Stadtwerke sorgen für eine sichere Wasserversorgung - Brunnenreihe in Lipperbruch wird saniert

 

Lipperbruch. Damit auch in Zukunft das Wasser für die Lippstädter Bürger weiter aus dem Wasserhahn sprudelt, investieren die Stadtwerke erneut im Bereich der Wassergewinnung. Nach dem Bau des neuen Pumpenhauses und des Absetzbeckens für das Filterrückspülwasser im Wasserwerk Lipperbruch in den letzten drei Jahren, wird nun die Brunnenreihe Sandweg im Nordosten von Lippstadt komplett saniert. Insgesamt fördern die Stadtwerke im Bereich des Wasserwerkes Lipperbruch in sechs Brunnenreihen das Grundwasser. Jede Brunnenreihe hat jeweils bis zu 140 Einzelbrunnen, die das kühle Nass aus bis zu 14 Meter Tiefe fördern. Über eine Sammelleitung wird das sogenannte Rohwasser durch ein Vakuum zum jeweiligen Pumpenhaus gefördert. Von dort wird da Rohwasser dann zum Wasserwerk gepumpt, wo es gefiltert und dann ins Lippstädter Trinkwassernetz gefördert wird.
Da sich in den Brunnen mit der Zeit Eisen, Mangan und Kalk absetzen, müssen die Brunnen regelmäßig gereinigt werden. Dazu werden die Brunnen mit einem 200 bar starken Wasserstrahl gereinigt. Doch bei der Reinigung können nicht alle Bestandteile entfernt werden. Bei regelmäßiger Reinigung können die Brunnen bis zu 30 Jahre betrieben werden. Die Brunnen am Sandweg haben nun schon 33 Jahre ihren Dienst erfüllt und müssen in diesem Jahr komplett erneuert werden. Dazu werden 110 neue Brunnen gebohrt, eine 450 Meter lange Sammelleitung neu verlegt und das Rohwasserpumpenhaus komplett saniert. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf ca. 150.000 €.
Wenn alles nach Plan läuft, so hofft Wasserwerksmeister Uwe Hense, kann die „neue“ Brunnenreihe im Sommer in Betrieb gehen. Die Stadtwerke haben in der Vergangenheit schon kräftig in die technischen Anlagen der Wassergewinnung investiert und werden auch in der Zukunft nicht nachlassen die Infrastruktur auf dem neusten Stand der Technik zu halten, um den Lippstädter Bürgern auch weiterhin ausgezeichnetes Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können.