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13. Januar 2020

Stadtwerke Lippstadt investieren über 5 Mio. Euro in Netze - Baugebiete werden erschlossen - Netzkomponenten werden ausgewechselt

 

Lippstadt. Mit über 5 Millionen Euro ist der Wirtschafts- und Investitionsplan der Stadtwerke Lippstadt dotiert. Rund 550 000 Euro sind für die Erschließung neuer Baugebiete vorgesehen, weitere 4,4 Mio Euro fließen in die abschnittsweise Ertüchtigung der lokalen Transportnetze für Erdgas, Strom und Trinkwasser. Hinzu kommen Anschaffungen für Büroausstattung, Werkzeug und Fahrzeuge bei den Stadtwerken selbst. Das Baugebiet Auf dem Rode mit insgesamt 180 Hausanschlüssen steht oben auf der Liste, gefolgt vom Baugebiet Kreuzkamp-Klinik und dem Neubaugebiet „Am Erlenbusch“ in Overhagen. Hierfür steht im Investitionsplan der Stadtwerke eine halbe Million Euro bereit. An der Kreuzkamp-Klinik laufen die Bauarbeiten seit Jahresbeginn. Auf dem Rode folgt ab März. Weitere Projekte sind die König-Heinrich-Straße in Bökenförde, die Dunkle Halle in der Innenstadt, die Quellenstraße in Bad Waldliesborn, die Herringhauser Straße sowie die Simonstraße und die geplante Dreifachturnhalle am Harkordtweg. Nicht alle Projekte können sicher umgesetzt werden. Für das Projekt Stadthaus am Alten Güterbahnhof gibt es noch keinen präzisen Starttermin, ebenso nicht für die geplante E-Tankstelle in der Stadtmitte an der Dunklen Halle. – Gleichwohl haben die Stadtwerke auch diese Projekte mit auf die Investitionsliste gesetzt, um gegebenenfalls schnellstmöglich beginnen zu können.

Neu angeschafft werden Kleintransporter und zwei PKW. Während für den neuen Kleintransporter weiterhin auf Dieselantrieb gesetzt wird, kommen die PKW als E-Variante auf den Betriebshof der Stadtwerke. Die Lokalen Verteilnetze in Lippstadt werden planmäßig und in regelmäßigen Abschnitten erneuert, um eine Überalterung zu vermeiden. „Jahr für Jahr tauschen wir alte Elemente gegen neue aus. Das gewährleistet die Versorgungssicherheit im kommunalen Raum, ohne, dass wir uns finanziell überheben müssen“, erklärt dazu Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller. Die Haltbarkeit einer Netzkomponente wird mit 40 Jahren veranschlagt.