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31.05.2007 - Trinkwasserpreisvergleich

Ein aktueller Vergleich von Spiegel online brachte jetzt zutage, dass im Schnitt das Wasser von Großversorgern teurer ist als das von kleinen und mittleren Anbietern; In Dortmund kostet der Kubikmeter demnach 1,57 €. Bürger in Essen müssen 340 Prozent mehr zahlen als etwa Wasserverbraucher in Augsburg. Spiegel online räumt ein, dass es für die Preise nachvollziehbare Gründe gibt und schreibt: „So haben die ostdeutschen Wasserwerke nach der Wiedervereinigung hohe Investitionen getätigt, die nun abbezahlt werden müssen. Andere Gegenden wiederum haben einen natürlichen Nachteil: In ihnen ist es schwieriger als andernorts, Wasser zu gewinnen." Spiegel online rügt die vielen lokalen und regionalen Monopole der Wasserversorgung in Deutschland, hält aber auch die Privatisierung nicht für zielführend: „In Großbritannien wiederum wurden die Wasserwerke voll privatisiert und anschließend der Kontrolle durch eine Regulierungsbehörde unterstellt. Diese gibt bestimmte Preisziele vor, welche die Unternehmen erfüllen müssen. Der Erfolg ist jedoch mäßig: Die Wasserqualität in England gilt gemeinhin als schlecht."

Die Lippstädter Bürger erhalten ihr Wasser zum Teil aus dem Wasserwerk Lipperbruch und zu einem geringen Teil vom Wasserwerk Ekeloh, das aber wegen zu hoher PFT-Belastungen noch nicht wieder ans Netz gegangen ist. Die Werte werden laufend beobachtet und labortechnisch ausgewertet. Sie sinken offenbar sehr langsam. Wann Eikeloh wieder ans Netz gehen kann, ist noch nicht absehbar. Trinkwasser gilt als das in Deutschland am besten überwachte Lebensmittel.

 

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