Stadtwerke Lippstadt Verwaltungsgebäude Eingang

Pressemitteilungen

Wir möchten Sie online schnell und umfassend informieren.

In unserem Pressearchiv finden Sie Veröffentlichungen zu aktuellen Ereignissen und Neuigkeiten, damit Sie immer gut informiert sind.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


13. Juni 2018

Kooperation zwischen Landwirten und Wasserwirtschaft erneuert - Seit 25 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit - Fachleute beraten bei der Ausbringung von Dünger

 

Welver-Merklingsen / Lippstadt. Die seit 25 Jahren erfolgreiche Kooperation zwischen den Landwirten im Kreis Soest und den heimischen Trinkwasserlieferanten wurde jetzt um weitere fünf Jahre verlängert. Der Vertrag wurde auf dem Versuchsgut der Fachhochschule Südwestfalen in Welver-Merklingsen unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die Grundwasserbelastung durch Düngemittel nachhaltig zu senken. Zu diesem Zweck finanzieren die Trinkwassererzeuger die fachliche Beratung von über 200 Landwirten im Kreis Soest. Die Fachberater klären darüber auf, wann warum wieviel Düngemittel auf die Ackerflächen aufgebraucht werden sollte. In Lippstadt liegt der Nitratgehalt des Trinkwassers seit Jahren mit 4 mg pro Liter deutlich unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 50 mg/L.
„Wir haben im Kooperationsgebiet kein Problem mit Nitrat“, betonte Siegfried Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Lippstadt. Er hielt einen Kurzvortrag über die Bedeutung der Kooperation aus Sicht der Wasserwirtschaft. Dr. Harald Lopotz, Geschäftsführer der Kreisstellen Märkischer Kreis, Ennepe-Ruhr, Ruhr-Lippe, Kreis Soest der Landwirtschaftskammer, gab einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre.
Michael Bockholt, Fachberater, kümmert sich bei seiner Arbeit um Aspekte wie Pflanzenschutz, Wirkstoffwahl, Erosionsschutz und Ausbringtechnik aber auch um Düngeplanung, Bodenbearbeitung, Düngebedarfsplanung. Die Kooperation Soest umfasst insgesamt eine Fläche von 8350 HA, im Einzelnen sind dies die Wassergewinnungsgebiete Erwitte-Eikeloh, Lipperbruch, Rüthen-Rißneital sowie das Warsteiner Kalkmassiv. „Vorbeugender Gewässerschutz ist genauso wichtig wie die Existenzsicherung der Landwirtschafts- und Gärtnereibetriebe“, so Bockholt. „Deshalb ist es so wichtig, dass Landwirte und Wasserwirtschaft Hand in Hand arbeiten.“ Jährlich werden 450 Bodenproben entnommen, um die Qualität sicherzustellen.

06. Juni 2018

Mit Solaranlage Strom erzeugen - Anlagen rechtzeitig im richtigen Portal anmelden - Rund 1400 Anlagenbetreiber in Lippstadt

 

Lippstadt. Mit einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach können auch Privathaushalte einen Teil ihres Stromverbrauchs selbst decken. Ob sich die Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt, sollte man jedoch im Vorfeld genau durchrechnen. Darauf weisen die Stadtwerke Lippstadt jetzt hin. Außerdem müssen alle EEG-Anlagen rechtzeitig beim Marktstammdatenregister angemeldet werden. Das entsprechende „MaStR-Online-Portal“ wird am 4. Dezember 2018 online gehen. Damit werden das bisherige „PV-Meldeportal“ als auch das so genannte „Anlagenregister“ durch das neue Marktstammdatenregister ersetzt. Bis zur Inbetriebnahme des Marktstammdatenregisters am 4. Dezember müssen dezentrale Erzeugungseinheiten (z. B. Photovoltaik) also weiterhin an die derzeit bestehenden Register angemeldet werden, da sonst keine Einspeisevergütung ausgezahlt wird. Bei Einspeiseanlagen, die vor dem 01.07.2017 in Betrieb genommen wurden, war die Anmeldung zum PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur ebenfalls Voraussetzung zum Erhalt der EEG-Vergütung. Auch diese Anlagenbetreiber müssen sich ab dem 04. Dezember 2018 im Marktstammdatenregister anmelden und zwingend die Datenverantwortung für ihre Anlage übernehmen. Hierfür haben sie bis zum 30.06.2019 Zeit. Sollte bis dahin keine Anmeldung im MaStR vorliegen, wird auch die EEG-Vergütung nicht mehr weiter ausgezahlt. Die rund 1.390 Anlagenbetreiber in Lippstadt sollten daher Unterlagen wie z.B. Hersteller, Baujahr der Anlage oder Kollektoranzahl frühzeitig zusammentragen, um die Anmeldung im Marktstammdatenregister vornehmen zu können. Zum Teil wird man aber auch bei der Eingabe der Daten durch das Markstammdatenregister unterstützt (z.B. Eingabe der Dachneigung). Weitere Informationen stellt die Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de zur Verfügung. Unter www.bundesnetzagentur.de/mastr-faq  werden sehr ausführlich auch häufig gestellte Fragen zu diesem Themenbereich beantwortet.

27. April 2018

Drei Schüler erhalten Einblick in die Energieversorgung - Girls- und BoysDay bei den Stadtwerken Lippstadt

 

Lippstadt. Drei Schüler haben ihren Girl’s- und Boy’s Day bei den Stadtwerken Lippstadt verbracht. Die Jungen und Mädchen haben einen Tag lang einen Einblick in die Welt der Energieversorgung und Stadtentwässerung bekommen.
Für Marvin, Lena und Nils stand ausnahmsweise einmal nicht Mathe Deutsch oder Kunst auf dem Stundenplan. Stattdessen schauten Lena und Nils den Technikern der Stadtwerke Lippstadt für einen Tag über die Schulter. Dabei konnten sie miterleben, was alles dazugehört, um alle Lippstädter Bürger zu jeder Tageszeit mit Strom, Gas und Wasser versorgen zu können. Sie besichtigten Baustellen, ein Umspannwerk, die Gasübernahmestation und durften mit dem Kundendienst Zähler austauschen. Marvin hingegen bekam einen Einblick in die IT-Abteilung des Versorgers. Er konnte aus erster Hand erleben, wie die Abläufe und Prozesse in der Netzwerkverwaltung funktionieren, Fehler an Dienstcomputern behoben werden und dass die Stadtwerke einen großen Aufwand betreiben, um die Kundendaten nicht nur vor Angriffen von außen sondern auch vor technischen Ausfällen zu schützen.

21. Februar 2018

Stadtwerke und Stadtentwässerung investieren 9 Mio. ins Leitungsnetz - Prestigeprojekt auf dem Rode mit 130 Wohneinheiten - Brückensanierung und Dreifachturnhalle

 

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt und die Stadtentwässerung investieren in diesem Jahr rund 9 Mio. Euro in Ausbau und Verbesserung der Infrastruktureinrichtungen in Lippstadt. Dies betrifft vor allem die unterirdischen Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom sowie für Regen- und Schmutzwasserkanäle. Ein Schwerpunkt ist dabei das Baugebiet auf dem Rode. Dieses letzte große Baugebiet in der Kernstadt liegt im Norden zwischen der Von-Are-Straße und der Bastionstraße und wird am Ende 130 Wohneinheiten bieten. Die Nachfrage ist groß, wie vonseiten der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt mbH (GWL) zu hören ist.
Zu den Aufgaben der Stadtwerke und der Stadtentwässerung gehört die Verlegung der Zu- und Ableitungen sowie die Herstellung der Hausanschlüsse. Die Tiefbaukosten werden hier mit insgesamt 360 000 Euro veranschlagt. Weitere 140 000 Euro gehen in das Baugebiet Kreuzkamp-Klinik und noch einmal 100 000 Euro werden im Baugebiet Große Kirmes verbuddelt. Rechnet man die Zahlen aus den Investitionsplänen zusammen, so werden gut 7,3 Millionen Euro angefasst und in Tiefbau- und Erschließungsmaßnahmen sowie in Unterhaltungs- und Ausbaumaßnahmen des innerstädtischen Leitungsnetzes gesteckt. Darin sind auch Gaszähler, Wasserzähler und Stromzähler enthalten. Insgesamt geben Stadtwerke und Stadtentwässerung rund 9,4 Mio. Euro aus.

29. Januar 2018

Stadtwerke Lippstadt verschicken Jahresabrechnungen - Gaskunden können auf Rückzahlung hoffen - Versorger empfiehlt, sich einen Puffer anzulegen

 

LIPPSTADT. Die Stadtwerke Lippstadt verschicken in diesen Tagen die Jahresabrechnungen 2017 an die Energie- und Wasserkunden. Vor allem die Gaskunden erhalten mit dem Schreiben in vielen Fällen gute Nachrichten. Denn aufgrund des milden Winters kann ein Großteil der Kunden mit Rückerstattungen rechnen – vor allem, wenn die Kunden ihre Abschläge eigenständig erhöht hatten.

„Unsere Kunden fahren seit Jahren immer sehr gut mit der Strategie, sich einen kleinen Puffer anzulegen und sich somit vor großen Nachzahlungen zum Jahresbeginn zu schützen. Denn die Wetterprognosen für unsere heimischen Winter sind leider immer schwerer zu erstellen und wir selbst dürfen nur nach einem festen Schlüssel berechnen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller. 2017 bewegten sich die Temperaturen und somit auch die Gasverbräuche auf Vorjahresniveau. Deshalb wurde der von den Kunden angelegte Puffer nicht gebraucht. Die überschüssigen Zahlungen werden somit im kommenden Monat mit der ersten Abschlagszahlung in 2018 zu Gunsten der allermeisten Kunden verrechnet. Kunden, die sich auch für das aktuelle Abrechnungsjahr einen Puffer anlegen möchten oder für 2018 mit einem steigenden Verbrauch rechnen, haben die Möglichkeit, die vom System ermittelte Abschlagshöhe selbst anzupassen. Dafür liegt allen Rechnungen ein Antragsschreiben bei, das mit dem vorfrankierten Rückumschlag an die Stadtwerke zurückgeschickt werden muss.

Wir sind für Sie da