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29.12.2008 - Jahresendrallye bei den Stadtwerken - Zählerstände ablesen, abrechnen, abgrenzen - Rechnungen werden ab 15. Januar verschickt

(vom 29.12.2008)

Lippstadt. Die Stadtwerke Lippstadt (SWL) erstellen in diesen Tagen für ihre 42.000 Kunden die Jahresendabrechnungen. Seit November sind externe Mitarbeiter unterwegs, um in allen 17 Lippstädter Ortsteilen und der Kernstadt die Zähler abzulesen. Nach Angaben von Mike Bomholt, dem Leiter der Verbrauchsabrechnung der SWL, befinden sich darunter ca. 16.000 Gas-, 20.000 Wasser- und 38.000 Stromzähler. Ab dem 15. Januar werden die Rechnungen verschickt. Die Zahlung selbst wird zwei Wochen später, am 1. Februar fällig. Damit diese Fristen eingehalten werden können, arbeiten die Stadtwerke nicht nur mit zusätzlichen Kräften, sondern stellen sich auch auf viele Überstunden ein. Vor allem das nachträgliche Kontrollieren der über 74.000 Zählerstände erfordert viel Geduld. Ein Blick hinter die Kulissen:

Wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke wieder 20 Studenten und andere Mitarbeiter akquiriert. Sie sorgen dafür, dass alle 42.000 Haushalte innerhalb weniger Wochen Besuch vom Ableser bekommen. Um den Jahreswechsel herum erfassen sie in allen 17 Lippstädter Ortsteilen sowie in der Kernstadt die Zählerstände. Die Daten geben die externen Mitarbeiter in so genannte PDAs, elektronische Datenerfassungsgeräte ein. Um als Helfer der Stadtwerke erkannt zu werden, tragen sie Ausweise bei sich, die sie als solche ausweisen.

Die Zählerstände werden anschließend von den Mitarbeitern der Verbrauchsabrechnung der Stadtwerke Lippstadt in den PC eingelesen und ausgewertet. Um eine stichtagsgenaue Abrechnung der Verbräuche zu erzielen, werden alle abgelesenen bzw. vom Kunden angegebenen Zählerstände auf den 31. Dezember 2008 hochgerechnet. Mike Bomholt, Leiter der Verbrauchsabrechnungsstelle: „Die Abrechnung selber basiert dann auf diesem errechneten Stand. Sowohl der abgelesene bzw. angegebene als auch der errechnete Zählerstand werden auf der Rechnung dargestellt." Da für einen Zeitraum von nur wenigen Tagen der Verbrauch hochgerechnet wird, ist die Toleranz sehr gering.

Mit Eingabe der Daten erfolgt aber nicht einfach die Erstellung der Rechnung. Bomholt: "Alle Haushalte bzw. ihre Verbräuche werden von uns mittels der so genannten Zählerstandskontrolle überprüft. Heißt: Wir gucken bei jedem einzelnen Kunden, ob die angegeben Daten stimmen können - egal ob sie von einem unserer Ableser stammen oder uns von Seiten des Kunden mitgeteilt wurden." Bei dieser Zählerstandskontrolle werde nach Auffälligkeiten gesucht. Es gebe Grenzwerte, in denen die angegeben Daten stehen müssten. Dabei hilft auch der Vergleich zur Vorjahresangabe. "Diese Arbeit ist sehr aufwändig und kostet viel Zeit", erklärt der Leiter der Verbrauchsabrechnung. Hinzu kämen zum Jahresende viele Kunden-Anrufe, die Fragen zur bevorstehenden Rechnung hätten, ihre Abschläge anpassen lassen möchten oder einfach neue Bankverbindungen oder neue Adressen mitteilen wollen. Bomholt: "Das alles erfolgt in der Regel erst jetzt, da viele im Laufe des Jahres einfach vergessen, uns solche Veränderungen früher zu melden." Aus diesen Gründen fallen bei den Mitarbeitern der Verbrauchsabrechnung zum Jahresende immer viele Überstunden an, die erst in den kommenden Sommermonaten abgebaut werden können.

Werden Unstimmigkeiten festgestellt, fährt der Außendienst ein weiteres Mal zu dem betreffenden Haushalt. Weitere Gründe, warum es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Zählerstandsablesung kommt, sind u.a. "dass manche Kunden am Ablesetag nicht zuhause sind", erklärt Bomholt. Manche würden sich auch nicht trauen, die Tür zu öffnen. Bomholt: "Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit sind viele Menschen misstrauisch, wenn jemand fremdes an der Haustür steht." Notfalls hinterlässt der Stadtwerke-Mitarbeiter eine Ablese-Karte, die man ausgefüllt an die Stadtwerke zurückschickt. Eine weitere Option ist natürlich auch, dass der betreffende Haushalt die Daten telefonisch übermittelt, Tel: 02941-2829444. Die Zählerstände können zudem auch über das Internet mitgeteilt werden, www.stadtwerke-lippstadt.de.

Über die Stadtwerke Lippstadt GmbH
Versorgt werden im Stadtgebiet von Lippstadt (ca. 70 000 Einwohner) rund 16 000 Haushalte mit Gas und Trinkwasser sowie 36 000 Haushalte mit Strom. Um die kommunale Entwässerung kümmert sich das Schwesterunternehmen Stadtentwässerung Lippstadt AöR. Die Stadtwerke Lippstadt GmbH sind zu 100 Prozent in kommunalem Besitz und gehören regelmäßig zu den bundesweiten Preisführern bei Strom und Gas.

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